Klimatisierung mit Containment Strategien

Bei der heute üblichen Aufstellung der Schränke mit Bildung von Kaltluftgängen und Warmluftgängen, werden beim Cold Containment die Kaltluftgänge mit Türen und Dachelementen abgeschlossen. Die Luft ist dadurch "gezwungen", mit der Temperatur aus den Umluftkühlern durch die Computer zu gehen, ohne sich davor mit warmer Abluft zu vermischen.Moderne Serversysteme können nach wie vor mit ausreichend temperierter Luft gekühlt werden. Um die Effizienz der Umluftkühler zu erhöhen, hat sich das "Cold Containment" quasi durchgesetzt.
WrightLine - der Hersteller unserer Paramounts - hat mit dem "Tower of Cool" schon seit 2000 auf die Strategie der Trennung von Zu- und Abluft gesetzt und ist einige Schritte weiter gegangen: Das Konzept des Cold Containments wurde um nützliche Funktionen ergänzt und weitere Strategien zur Effizienten Be- und Entlüftung der Serverracks und der eingebauten Computer wurden entwickelt.
Cold Containment
Die kalte Zuluft wird direkt zum Verbraucher geführt. In der Regel geschieht das, indem in einem klassischem Rechenzentrum der Kaltgang abgeschottet und Kaltluft über den doppelten Boden zugeführt wird. Die warme Luft wird in den Raum geblasen und normal zu den Umluftkühlern transportiert.
Hot Containment
Bei der Umkehrung des Cold Containments wird die warme Abluft direkt zu den Umluftkühlern transportiert. Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten an, je nachdem ob Einzelschränke gekühlt werden sollen oder eine abgehängte Decke zur Rückführung der Abluft zu Verfügung steht.
Total Containment
Total Containment meint, das sowohl die kalte Zuluft also auch die warme Abluft getrennt und direkt zu und von den Kühlaggregaten transportiert wird. Es eignet sich besonders, wenn neue Racks in einem Rechnerraum untergebracht werden sollen, dessen Kühlsystem schon ausgelastet ist. Der Raum bildet dabei ein Reservoir an Kaltluft.
Containment ist nicht Alles
Containment ist ein wichtiger Baustein zur effizienteren Kühlung von Racks, aber nicht der Einzige. 19" Blenden und feuerfester Schaumstoff vermeiden die Rezirkulation innerhalb und unterhalb des Racks und eine saubere Verkabelung behindert die Belüftung der eingebauten Server nicht.
Containment Lösungen von WrightLine
Cold Containment mit Gangabschottung

Die Kaltluftgänge werden mit Türen und Dachelementen möglichst Luftdicht verschlossen. Diese Methode läßt sich bei einer klassischen Belüftung des Rechenzentrums über einen doppelten Boden und Schränken vom selben Typ leicht implementieren.
Das WrightLine Plus
- Klappbare Dachelemente können bei einem Feueralarm automatisch geöffnet werden und ermöglichen das schnelle Einströmen von Löschgas
- Dachelemente mit Öffnungen ermöglichen das Einblasen der Kaltluft von oben und ermöglichen Cold Containment auch ohne doppelten Boden
- Abgehängte Dachelemente ermöglichen das entfernen einzelner Schränke und das Mischen der Schranktypen
- So kann auch eine einzelne Reihe abgeschottet werden
Hot Containment mit dem Heat Containment System

Beim Heat Containment System (HCS) von WrightLine wird die warme Abluft über einen Kamin direkt über eine abgehängte Decke oder ein Rohrsystem zum Kühler geleitet. Dabei sind Racks mit über 1 Meter Tiefe von Vorteil. Dynamisch gesteuerte Ventilatoren unterstützen die Entlüftung.
Das WrightLine Plus
- Das HCS kann auch bei Einzelschränken außerhalb der Schrankreihe und einzelnen Reihen eingesetzt werden
- Weil der Raum selbst als Kaltluftreservoir genutzt werden kann, ist kein doppelter Boden mehr notwendig
Stand: 07.09.2010
